
Dezember
Editorial
Jesus kommt zu uns

- wir gehen zu den Menschen
Wenn wir am Ende des Jahres Weihnachten feiern, feiern wir etwas Unfassbares: Gott wird Mensch. Der Schöpfer des Himmels und der Erde kommt zu uns auf Augenhöhe.
Und warum tut er das?
Weil er uns liebt. Weil er uns begegnen will. Weil er uns retten will.
Das ist die Botschaft, die uns als Gemeinde prägt. Und sie bleibt nicht bei uns stehen. Wenn Jesus zu uns Menschen gekommen ist, dann dürfen auch wir uns auf den Weg zu den Menschen machen.
Darum schauen wir voller Erwartung auf das, was vor uns liegt. Wir wünschen uns, dass noch mehr Menschen Jesus kennenlernen, Hoffnung schöpfen und erfahren: Ich bin nicht allein. Hier bin ich willkommen. Hier darf ich sein. Hier kann ich ein Zuhause finden.
Ein wichtiger Schritt auf diesem Weg sind Veranstaltungen wie «Weihnachten für Alli», die Gospelkonzerte, der Weihnachtsgottesdienst und ganz neu unser Abendgottesdienst Connect, den wir ab dem neuen Jahr wöchentlich anbieten. Mit all diesen Angeboten schaffen wir einen Raum, in den wir Menschen ganz unkompliziert einladen können. Menschen, die Hoffnung brauchen. Menschen, die sich nach Gemeinschaft und einem Zuhause sehnen.
Vielleicht denkst du jetzt an jemanden.
An einen Menschen, für den du schon lange betest. An jemanden, mit dem du gerne einmal über den Glauben sprechen möchtest. An jemanden, der gerade durch eine schwierige Zeit geht. Vielleicht ist das neue Jahr die Gelegenheit, diesen Menschen nicht nur im Gebet zu begleiten, sondern auch ganz konkret einzuladen.
Im März wartet dann ein weiteres besonderes Ereignis auf uns: der FEG Kongress zum Thema «Kirche für andere». Dieses Thema trifft mitten ins Herz dessen, was Jesus uns vorgelebt hat. Kirche darf sich nicht nur um sich selbst drehen.
https://www.kirchefuerandere.ch/ (genauere Infos folgen)
Jesus ist zu uns gekommen – und er sendet uns zu den Menschen.
Deshalb würde es mich sehr freuen, wenn möglichst viele von uns beim Kongress dabei wären. Ich bin überzeugt: Gott möchte unseren Blick weiten und uns neu entzünden für die Menschen um uns herum.
Und kaum ist der Kongress vorbei, geht es direkt weiter mit unserer Evangelisation und den Vorträgen von Stephan Maag.
Ganz nach unserem Gemeindemotto: Gottes Liebe erfahren und weiterschenken.
Vielleicht beginnt für einen Menschen durch eine Einladung ein neuer Weg mit Jesus. Vielleicht findet jemand durch unsere Gemeinde nicht nur einen Gottesdienst, sondern ein Zuhause. Vielleicht begegnet jemand im Connect, beim Kongress oder in der Evangelisation zum ersten Mal dem lebendigen Gott.
Was für Gedanken!
Lasst uns deshalb nicht nur dankbar zurückblicken, sondern voller Glauben nach vorne schauen. Lasst uns beten, einladen, ermutigen und uns senden lassen.
Die Weihnachtsgeschichte endet nicht damit, dass Jesus zu uns gekommen ist.
Sie geht weiter – durch uns.
Jesus kommt den Menschen entgegen. Und wir dürfen dabei sein.
Ich freue mich auf das neue Jahr. Auf alles, was Gott tun wird. Auf Menschen, die wir noch gar nicht kennen. Auf Geschichten, die wir noch nicht erzählen können. Und vor allem darauf, dass wir gemeinsam erleben dürfen:
Gottes Liebe erfahren und weiterschenken.
Herzlich grüsst
Pfarrer Stefan Kym
